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Core Web Vitals: Was 30 % schnellere Ladezeit wirklich bedeuten

Wenn LCP von 4 s auf 1 s fällt, ist das kein Lighthouse-Score. Das ist Umsatz.

Lighthouse-Scores sind hübsch im Reporting. Aber Geld bringen sie nur, wenn man versteht, was sie messen.

LCP, INP, CLS – knapp erklärt

  • LCP (Largest Contentful Paint): Zeit bis das größte sichtbare Element geladen ist. Ziel: unter 2.5 s.
  • INP (Interaction to Next Paint): Wie schnell die UI auf Klicks reagiert. Ziel: unter 200 ms.
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Wie stark Elemente nach dem Laden noch herumspringen. Ziel: unter 0.1.

Was 30 % bedeuten

Ein konkretes Beispiel aus einem Migrationsprojekt 2024:

# Vorher (WordPress + Theme-Builder)
LCP: 4.1s
INP: 380ms
CLS: 0.24
 
# Nachher (Next.js + Headless CMS)
LCP: 0.9s
INP: 45ms
CLS: 0.02

Effekt nach sechs Monaten: organischer Traffic plus 38 %, Conversion-Rate auf Anfrageformularen plus 22 %.

Wo Sie ansetzen

Drei Quick Wins, bevor die Architektur angefasst wird:

  1. Bilder als WebP oder AVIF mit <Image /> und expliziten Dimensionen.
  2. Drittanbieter-Skripte (Analytics, Chat-Widgets) auf defer setzen oder deren Notwendigkeit hinterfragen.
  3. Font-Loading mit font-display: swap und Preconnect.

Wenn das alles ausgereizt ist, lohnt der Blick auf die Rendering-Architektur.

Was diese Zahlen konkret für KMU im Raum Leverkusen, Köln und Düsseldorf bedeuten, habe ich im Rheinland-Performance-Artikel eingeordnet.